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1. März 2025  (aktualisiert am 11. Juli 2025)

Feuchte Kellerwände einfach sanieren

von  Fachredaktion für energetisches Sanieren | 5 Min. Lesezeit | #Redstone  #Secco due  #Kellerwände  #Horizontalsperre  #Secco Waterproof 

Kellerfeuchtigkeit einfach „ab- und aussperren“

Häufig sind es verschiedene Faktoren, die sich summieren und zu übermäßiger Feuchtigkeit führen. Dazu zählen beispielsweise Schäden an der Bauwerksabdichtung von außen, Kondensation von innen, die durch alltägliche Aktivitäten wie Duschen, Kochen oder Wäsche trocknen entsteht, sowie „aufsteigende Feuchtigkeit“ aus den erdberührenden Bauteilen. Wenn sich zu viel Feuchtigkeit ansammelt, entsteht der ideale Nährboden für Schimmelbildung.

Eine Skizze welche die Feuchtigkeit an den Kellerinnenwänden verdeutlicht. Sowohl vom Boden als auch vom Regen gelangt Feuchtigkeit ins Mauerwerk.

Was ist aufsteigende Feuchtigkeit?

Aufsteigende Feuchtigkeit tritt durch Kapillaren im Mauerwerk auf. Kapillaren sind feine, lange Röhrchen mit sehr kleinem Innendurchmesser. Je kleiner der Durchmesser, desto höher der Kapillardruck, also der Effekt der Kapillarität. Diese beschreibt das Verhalten von Feuchtigkeit, in diesen Röhren oder Spalten entgegen der Schwerkraft nach oben zu steigen oder sich horizontal auszubreiten. Kurz gesagt: Je feiner die Kapillaren in Deinem Mauerwerk, desto höher kann die Feuchtigkeit aufsteigen.

Aufsteigende Feuchtigkeit ist häufig die Ursache für feuchte Wände. Es ist ratsam, zunächst die genaue Ursache für die Feuchtigkeit im Mauerwerk zu überprüfen, da falsche Annahmen Zeit und Geld kosten können.

Was tun gegen aufsteigende Feuchtigkeit?

Gegen aufsteigende Feuchtigkeit haben wir eine einfache Lösung: die hochfunktionalen Secco Horizontalsperren-Sticks. Wie der Name schon verrät, versperren diese leicht zu verarbeitenden Sticks der aufsteigenden Feuchtigkeit horizontal den Weg nach oben. Die hydrophobierende, lösemittelfreie Wirkstoffkombination der Sticks bildet selbst bei durchfeuchtetem Mauerwerk eine Abdichtungsebene, die ein weiteres Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert.

So funktioniert es: Die „Kapillarsperre“ kann genau dort installiert werden, wo Du sie benötigst oder wo sie am effektivsten wirkt.

  1. Bohre im Abstand von 12 cm Löcher mit einem Durchmesser von 12 mm in die Wand, und stoppe 5 cm vor dem Ende des Mauerwerks.
Drei geschlossene Packungen Secco Horizontalsperren-Sticks liegen auf dem Tisch. Sechs Sticks liegen ebenfalls zur Veranschaulichung auf dem Tisch.
Eine Skizze welche das Abmessen und markieren der zu bohrenden Löcher verdeutlicht.
  1. Schneide die Sticks auf die passende Länge zu und führe sie nach dem Ausblasen des Bohrlochs einfach ein. Achte darauf, dass der Stick nicht bündig mit der Wand abschließt, sondern max. 50 mm zurücktritt.
Eine Skizze welche das Bohren der markierten Löcher zeigt.
Eine Skizze welche das Abschneiden der richtigen Länge der Sticks veranschaulicht.

Jetzt kaufen

  1. Verschließe die Löcher anschließend mit einem mineralischen Dichtmörtel (z. B. mit Secco Due, Secco Sperrputz oder Secco Waterproof) – und schon ist alles erledigt.
Eine Skizze welche das verspachteln der gebohrten Löcher verdeutlicht.
Der Abdichtungsmörtel wird auf das Mauerwerk mit einem breiten Pinsel aufgetragen um zukünftige Feuchtigkeit von den Wänden fernzuhalten.

Dadurch wird das Aufsteigen von Feuchtigkeit in Mauerwerk, Mörtel- und Betonbauteilen sowie allen anderen mineralischen Baustoffen (außer Porenbeton) unterbunden, und eine erneute Durchfeuchtung wird verhindert.

Abdichten leicht gemacht

Möchtest Du auf Nummer sicher gehen, Deinen Keller für eine weitere Nutzung vorbereiten oder ist die Bauwerksabdichtung beschädigt? Dann kannst Du mit Secco Due die Feuchtigkeit zusätzlich „aussperren“. Dieser Einkomponenten-Hybridmörtel ist ein „Abdichtungsspachtel“, der besonders einfach zu verarbeiten ist und das Mauerwerk hochgradig effektiv abdichtet. Je nach Menge des Anmachwassers kann der Spezialmörtel unterschiedlich eingesetzt werden: zum Schlämmen, als Mörtel oder auch als Dichtspachtel. Egal, wie er verarbeitet wird, die erstellte Abdichtung bietet hohe Druck- und Abriebfestigkeit sowie chemische Widerstandsfähigkeit und ist resistent gegen Salze im Mauerwerk.
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